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22.08.06 - Part XCI

„Das ist wirklich der Strand“, stellte Romeo fest und antwortete damit indirekt auf den unschuldig-sarkastischen Kommentar seines Bruders, der fast zu einer Schlägerei geführt hätte.
„Gut erkannt“, lächelte Artemis zufrieden und sah sich um. Strand. Meer. MEER! …Nicht, dass sie angesichts der Tatsache, dass sie Nautik studierte und vorher ein 12monatiges Praktikum auf einem Schiff der Marine von Verona gemacht hatte, schon genug Meer gesehen hatte, aber... MEER! Außerdem hieß das, dass sie endlich diese horrende Autofahrt mit den noch viel schlimmeren Mitreisenden hinter sich hatte.
„Wir sind da!“ Langsam hatte sich die gute Nachricht auch zu Jules durchgearbeitet, die sofort ihre Flip Flops von sich schleuderte und durch den schneeweißen Sand lief.
Für einen kurzen Moment wirkte es, als sei die Zeit in diesem idyllischen Augenblick stehen geblieben.
Dann kam die Realität in Form eines kleinen gelben Balls auf Raphael zugerast, der natürlich mit seinen nahezu perfekten Reflexen angeben und ihn direkt vor seinem Kopf fangen musste.
„Nyah! Tschuldigung!“ Ein Junge mit weinrotem Haar hüpfte vielleicht hundert Meter entfernt auf und ab. „Tut mir leid, Oishi hat mich abgelenkt!“
„Habe... Ich wollte doch nicht... Entschuldigt bitte.“ Ein anderer Junge hob einen Tennisschläger und winkte ihnen zu.
Raphael lachte. „Ist ja nichts passiert“, verkündete er gutmütig und schleuderte den beiden den Tennisball zu. – Vielleicht etwas zu heftig.
„FSCHUUUU!“
„Montague, du hast den Jungen mit dem Stirnband fast erschlagen.“
„Seit wann hast du Sympathien für irgendwen?“
„Sein angepisster Blick gefällt mir.“
Die Tatsache, dass Da Silva die Reste Mitleid, die in ihm überlebt hatten zusammengekrazt hatte, beeindruckten den Jungen mit dem Kopftuch so gar nicht und so sah er immer noch aus, als wolle er sich auf Raphael stürzen und ihm die Kehle durchbeißen.
„Kaidoh!“, gellte ein junger Mann, der etwas abseits von der Gruppe der Tennisspieler stand und äußerst begeistert in die Landschaft starrte. – Raphael wurde nicht zerfleischt.
„Schöne Daten... Viel Kraft, aber ungezielt.“ Wie aus dem Nichts war ein hochgeschossener Junge mit einer merkwürdigen Brille zwischen Rapahel und Lucifer aufgetaucht und machte sich Notizen in einen Ordner. „Spielst du Tennis?“
„Machst du Witze?“
„Tennis ist viel zu kompliziert für unser Superhirn hier. – Das Punktesystem übersteigt seine geistigen Kapazitäten um ein Weites.“
Natürlich spiele ich Tennis.“
Während Lucifer noch darüber nachdachte, welchen giftigen Kommentar er an dieser Stelle einstreuen konnte, werfen wir einen Blick auf die weiteren Geschehnisse am Strand: Artemis hatte sich zu dem Mimik-Akrobaten mit Brille und ausufernder Autorität gesellt, offenbar versucht ihn noch innerhalb der nächsten zehn Minuten abzuschleppen, was wiederum ein Junge, dem das haselnussfarbene Haar in das permanent lächelnde Gesicht hing, gar nicht in Ordnung fand. Juliet hatte einen Mutterkomplex für einen kleinen Jungen mit Kappe entwickelt, was sowohl ein etwas größerer Kerl und Romeo überhaupt nicht lustig fanden, während die restlichen Anwesenden ihr Spiel wieder aufgenommen hatten und Oishi sich darum bemühte, den Rothaarigen nicht wieder abzulenken.

Eine Stunde später spielte Raphael in einem Doppel mit einem Kerl namens Taka-san oder so ähnlich, Romeo und Juliet saßen Arm in Arm im Sand und sahen ihm dabei zu, Artemis hatte die Versuche den miesepetrigen Brillenträger rumzukriegen aus Gründen des Jugendschutzes (Scheiße, er sah echt nicht aus wie 15!) aufgegeben und Lucifer stand zwischen Inui und Fuji und lächelte mit ihnen um die Wette.
„Ich habe Lucifer noch nie so zufrieden gesehen“, teilte Artemis dem Jungen mit dem Kopftuch mit der nur fauchte und offensichtlich darauf aufpasste, dass der Blonde Inui nicht angrapschte.
„Doch, moment, damals, als er den weißen Phosphor im Chemielabor entdeckt hat...“
„Fshuuu.“




Für Ela. Wenn man's nicht versteht, ist das nicht weiter schlimm.
22.8.06 21:41


Na guck mal einer schau...
Nö, ich hab nur eine Idee, für einen Teil, denen ich hiermit meiner Lebensabschnittsgefährtin und allen anderen Lesern widme und dann... ist wieder Ruhe. Wahrscheinlich.

Der nächste Teil kommt, sobald ich die Zeit dazu finde. Vielleicht Mittwoch. Vielleicht auch wann anders.
21.8.06 17:07


21.08.06 – Part XC

„Oh, sieh an, was haben wir denn da gefunden?“
„Da Silva, du bist schon wieder sarkastisch.“
„Es denkt! Es denkt!“
Ohne, dass es irgendjemand bemerkt hätte, war das Universum wieder auf die alte Bahn gesprungen. Lucifer Da Silva war wieder chronisch angepisst und ein sarkastisches Arschloch, auch wenn er damit eigentlich nie aufgehört hatte, aber Raphael Gabriel Montague, dem die ständige Erwähnung seines zweiten Vornamens zunehmend auf den Sack ging, hatte seinen Hormonhaushalt wieder im Griff und war zu seiner alten, leicht aggressiven Grundhaltung gegenüber speziellen Mitgliedern der Familie Da Silva zurückkehrt. Zu Deutsch: Er war durchaus gewillt dem platinblonden Schönling für dieses Zitat einige Zähne auszuschlagen. Daran hinderte ihn allein die Tatsache, dass er von seinen Schwestern beobachtet wurde, denen er einen solchen Anblick nicht zumuten wollte.
„Solche Sprüche sind es, die dich irgendwann umbringen, Da Silva.“
„Glücklicherweise, stell dir nur vor sie wären so geistlos wie deine, Montague.“
„Jules... Ich denke, es war vielleicht ein Fehler, die beiden mit in den Urlaub zu nehmen.“
Juliet lächelte ihre ältere Schwester nur an weise an.
21.8.06 17:06


Wir befinden uns im Ausnahmezustand...
URLAUB
...na ja, nicht wirklich, erst in 3,4 Wochen, aber ich habe einfach keine Lust zu schreiben. Bis sich das ändert gibt's kein neues Kapitel. So einfach. ...Und ich hab nicht mal Schuldgefühle.

...Und versenke mich jetzt wieder in 4 Seiten Englischhausaufgaben: "Die 10 Todsünden des Grundkursschülers".
Wenn das nicht geil ist, weiß ich auch nicht.
19.6.06 16:00


12.06.06 – Part LXXXIX

„Wir fahren immer noch im Kreis, Arti.“ Raphael, der inzwischen aufgegeben hatte, den Mann zu seiner Rechten zu befummeln, und sich ernsthafteren – und sinnvolleren – Dingen, wie etwa dem Lesen einer Karte, zugewandt hatte, versuchte sich an einem unverbindlichen Grinsen und setzte den überaus unschuldigen Blick, den er für solche Gelegenheiten reserviert hatte, auf.
„Das ist schön“, kommentierte die Nautikstudentin. „Wenn Sie jetzt also so freundlich wären, endlich den richtigen Kurs vorzugeben und nicht darauf vertrauten, dass ein Navigationsgerät von 1834 mit spanischem Akzent den Weg für uns findet...“
„Äh, aber gerne. Letzte Abfahrt raus und dann links.“
„Sei froh, dass ich mit fahren beschäftigt bin und dein Angebeteter grade auf einem Trip ist, sonst wärst du bereits tot.“
„Ich liebe euch beide.“
„Kannst du dann nicht sie befummeln, Montague?“ Die Stimme klang... nun, wie Lucifer Da Silva halt klang, wenn er richtig angepisst war.
Raphael schenkte auch ihm ein vertrauenerweckendes, debiles Grinsen. „Kann es sein, dass du inzwischen resistent gegen dieses Mittel bist?“
„Ja, und ich habe grade absolut gar nichts gegen ein Blutbad.“
„...Arti, ich muss mal.“
12.6.06 18:15


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